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Insekten sind auch süß und sollen nicht sterben

In Deutschland leben heute 75 Prozent weniger Insekten als vor 27 Jahren, das hat die Wissenschaft 2017 bestätigt. Als Ursache für den Insektenschwund führten die Wissenschaftler Klimafaktoren, zunehmende landwirtschaftliche Nutzung und sogenannte Lebensraumfaktoren an. Ein Zusammenhang zwischen der intensivierten Landwirtschaft und Insektensterben ist naheliegend. Hierbei spielt vor allem das Totalherbrizid Glyphosat eine Rolle.

“Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation - auch bekannt als WHO/Europa - hat es als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft.”

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) sieht sich seit Jahren in der Rolle des kritischen Mahners und Beobachters, der umweltpolitische Defizite aufdeckt, politischen Lobbyismus leistet und die Öffentlichkeit aufklärt. Er fragt etwa danach, wie erneuerbare Energien ausgebaut werden können, wie Flüsse und Seen vor Schadstoffen geschützt werden können, wie Strahlenbelastungen reduziert werden können und wie der Naturschutz forciert werden kann.

So fordert der Verein eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. Er setzte sich bis zuletzt gegen die Zulassung von Glyphosat auf EU-Ebene ein. Leider wurde im November 2017 die Wiederzulassung von Glyphosat mit der deutschen Entscheidung von Agrarminister Schmidt auf EU-Ebene endgültig und ist nicht mehr zu revidieren. Nun geht es dem BUND um Schadensbegrenzung.

Der BUND fordert:

Ein Verbot von Glyphosat für den Privatgebrauch, den Einsatz im öffentlichen Raum und in Naturschutz- und Wasserschutzgebieten,

eine verbindliche Einschränkung und einen genehmigungspflichtigen Einsatz in der Landwirtschaft von maximal einmal pro Jahr und Fläche,

ein Verbot für den Einsatz unmittelbar vor der Ernte von reifem Getreide.

https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

Was du tun kannst, um die Insekten zu retten:

  • 1. Kaufe Bio-Lebensmittel, denn bei der Produktion von Bio-Lebensmitteln werden keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet, also auch kein Glyphosat. Weder die Umwelt noch die Lebensmittel werden mit Rückständen belastet.
  • 2. Gerade im eigenen Garten hast du es selber in der Hand, wie du ihn gestaltest. Wenn du Beikräuter nicht haben willst, dann zupfe, hacke oder bringe vorsorglich ein Flies aus. Oder du lässt einfach ein bisschen wilde Natur in deinem Garten zu – ist eh viel schöner und die Insekten freuen sich!
  • 3. Vielleicht ist deine Nachbarschaft nicht so gut informiert wie du. Rede mit ihnen über andere Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung und zeige, wie erfolgreich es auch ohne Gift gehen kann.
  • 4. Du hast als Konsument Einfluss auf Unternehmen und Supermärkte. Ob über den Kundenservice, per E-Mail oder über soziale Medien – lass die Supermärkte, Verbände und Konzerne wissen, was du von Glyphosat hältst!